Die Blogs unserer Mitglieder – Netzwerken leicht gemacht
18. February 2009 | Von Achim Broß | Kategorie: Buntes, Top-Thema, Web2.0Wer sich von Berufs wegen in einem sozialen Netzwerk tummelt, tut dies nicht ausschließlich, um mehr Kunden zu finden. Vielmehr geht es bei Netzwerken wie DozentenScout.de auch darum, sich selbst zu präsentieren und seinen Gegenüber besser kennen zu lernen. Gerade im Bildungsbereich besteht die Marke häufig aus der Person. Insofern ist soziales Netzwerken – zum Beispiel beim DozentenScout – immer auch Optimierung der Marke. Dies bestätigt eine neue Umfrage von MarketingSherpa (Link), bei der die Frage gestellt wurde, wie effektiv Social Media Marketing bei der Umsetzung von Zielen ist.
Ein weiterer Vorteil einer Präsentation in Netzwerken oder auf dem eigenen Blog besteht darin, Partner, Kunden oder einfachen Webseitenbesuchern einen Mehrwert zu bieten. So ist es beispielsweise kein Problem, im Datennetz Blogs rund um das Thema Bildung zu finden. Das Problem besteht darin, aus der Fülle an Informationen Relevanz zu schaffen. Nun ist Relevanz im Zeitalter von Web 2.0 aber immer gleichbedeutend mit Vernetzung und Kontaktmöglichkeit. Diesen Aspekt möchten wir auch fördern, wenn wir in den nächsten Wochen in loser Folge Blogs von Mitgliedern aus dem DozentenScout vorstellen.
Unter dem Titel „Präsenz & Profil“ (Link) bloggt DozentenScout-Mitglied Christine Riedelsberger. Das Bühnencoaching-Programm der Trainerin bedient sich dabei expressiv-schauspielerischen Methoden wie Improvisationstheater oder Stimmbildung, um Reden zu verbessern oder Verkaufsgespräche zu optimieren. Der Blog, der als Unterseite zu ihrer allgemeinen Webseite fungiert, bietet interessante Geschichten, die meist einen spezifischen Aspekt dessen thematisieren, was sich trainieren lässt. So ist das Beispiel von James Bond gerade gut genug, um zu zeigen, wie wichtig der Aspekt der eigenen Namensnennung ist.
Der Hardselling-Experte Martin Limbeck bietet auf seinem Blog (Link) seit September 2008 Informationen über das richtige Verkaufen an. Wie bereitet man sich auf den ersten Kundenkontakt vor? Welche Wege führen überhaupt erst zum Kunden? Solche und weitere Fragen beantwortet Limbeck in Form eines rhetorischen Frage- und Antwort-Spiels.
Heide Liebmann ist bereits seit 2007 mit ihrem eigenen Blog (Link) unterwegs. Die Trainerin, die sich auf kreative Kommunikation spezialisiert hat, bloggt über ihre Lust am Schreiben, über Marketing-Lehrstücke, Selbstmarketing und noch einiges mehr. Der Stil ist zu 100 Prozent subjektiv und wohl gerade deshalb so authentisch. Mit teilweise mehreren Artikeln am Tag bleibt kaum ein Leserwunsch unbedient, und dank der ausführlichen Blogrolle kann man auch Ausflüge zu thematisch ähnlichen Blogs unternehmen.
Sigrid Hauer interessiert sich auch für Worte. Sie hat ihren Schwerpunkt jedoch auf das Mündliche gelegt und berichtet auf ihrem Projektgeschichten-Blog (Link) über Storytelling. Damit liefert sie dem Leser Geschichten über Geschichten. Darunter sind sowohl Tipps, wie man denn überhaupt eine passende Geschichte findet als auch Ideen, wie Geschichten-Erzählen als Erfolgsfaktor im Unternehmen und für einen persönlich eingesetzt werden kann. Seit dem Jahr 2005 hat sich dabei ein reicher Fundus von Artikeln – pardon, Geschichten – angesammelt.
Führen auch Sie einen Blog im Bildungsbereich? Dann zögern Sie nicht und teilen sie uns Ihre Adresse mit.
Sehr interessante Idee, einige der obigen Blogs kenne ich bereits und habe bei Heide Liebmann letztes Jahr an der Blog-Parade teilgenommen.
Mein eigener Blog ist der http://rhetorikblog.com . Hier dreht sich alles um die Rhetorik und neben den normalen Blogbeiträgen gibt es in schöner Unregelmäßigkeit auch Rhetorikpodcasts.