Weiterbildung statt Ein-Euro-Jobs

18. December 2008 | Von Miriam Godau | Kategorie: News, Top-Thema

adamy“Ein-Euro-Jobs müssen ein Ausnahmetatbestand werden”, fordert DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy.
Die Zahl der Ein-Euro-Jobs solle deutlich zurückgefahren und etwa durch Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung ersetzt werden. Goldene Zeiten für Trainer? Hoffentlich!
Denn dass die Ein-Euro-Jobs als Arbeitsmarktinstrument wenig effektiv sind, hat sogar der Bundesrechnungshof bestätigt: Die Mehrheit der Teilnehmer ist auch nach Ende der “Maßnahme” weiter hilfebedürftig.

Noch in diesem Jahr soll das Gesetz zur Neuausrichtung der Arbeitsmarktinstrumente durch den Bundestag. Hinter dem Regierungsentwurf verbirgt sich neine große Arbeitsmarktreform der großen Koalition. Seit Monaten standen beim Arbeitsministerium alle Instrumente zur Arbeitsförderung und Eingliederung von Arbeitssuchenden in den Arbeitsmarkt auf dem Prüfstand: Mit dem erklärten Ziel, die Zahl der Maßnahmen zu reduzieren.

Quellen:
Info Web Weiterbildung
DGB
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Wilhelm Adamy ist Leiter des Bereichs Arbeitsmarktpolitik beim DGB-Bundesvorstand und Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit.

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