Managementtrend: Selbst PR
6. June 2008 | Von Anya Rutsche | Kategorie: Aus dem DozentenScout, Best PracticeSchon Abraham Lincoln wusste: „Eine gute öffentliche Meinung ist alles. Mit ihr gibt es keine Niederlage, ohne sie keinen Erfolg.“ Was nun schon seit jeher zum Erfolg verholfen hat, ist heute längst unerlässlich geworden. Hierbei ist es nebensächlich, ob Ihr Publikum aus Millionen von Menschen, Tausenden, Hunderten oder auch nur aus einigen Wenigen besteht. Der Wirkungsmechanismus ist immer derselbe: Menschen, denen es gelingt, ihre Leistungen den anderen zu verdeutlichen und die dabei auf ein positives Image zählen können, sind Anderen jederzeit deutlich im Vorteil.
Erfolg kommt nicht von allein. Längst ist bekannt, dass nicht nur eine einzigartige Idee oder genug Kapital, sondern auch ein gutes Auftreten sowie gute Kontakte zu den richtigen Leuten Ausschlag gebend für den Erfolg sind. Erwiesen ist, dass nur 15 Prozent unseres persönlichen Erfolges auf Fachwissen beruht. Viel wichtiger sind persönliche Qualitäten wie positive Ausstrahlung, Energie, Charme, sicheres Auftreten, Begeisterung und ein alt bekannter Wirkstoff: Vitamin B. B wie Beziehungen (oder neudeutsch Networking), die bekanntlich das halbe Leben sind. All dies wichtige Voraussetzungen, um sich selbst so gut wie möglich darzustellen.
Selbst-PR ist zwar ein modernes Wort wurde tatsächlich aber schon immer betrieben. Ob es nun um Politiker, Künstler, Schauspieler oder Unternehmer geht – große Erfolge basierten noch nie ganz allein auf guten Leistungen. Besondere Verdienste und herausragende Fähigkeiten bringen bekanntlich nur wenig ein, wenn niemand davon erfährt. Nicht umsonst betreiben bedeutende Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, intensive Imagepflege. Wer auch immer den Erfolg sucht, kommt nicht daran vorbei, den anderen zu zeigen, was man überhaupt zu bieten hat. Marktschreier sind auf diesem Gebiet wahre Meister. Er zeigt ganz unverhohlen, was er zu bieten hat – dies ist für ihn der einzige Weg zum Erfolg. Allerdings geht es beim Marketing in eigener Sache grundsätzlich natürlich nicht um taktlose und penetrante Schaumschlägerei, systematische Selbst-PR setzt auf subtilere Mittel. Geschickte Selbst-PR ist weitaus mehr als nur ein lautstarkes Rühren der Werbetrommel für sich selbst. – Wenn Sie zum Beispiel einem Kunden sagen, was für tolle Produkte Sie verkaufen, dann ist das nichts weiter als plumpe Reklame. Wenn Sie dem Kunden sagen, welchen Nutzen er von den Produkten hat, ist das schon Werbung. Wenn der Kunde aber zu Ihnen kommt, weil er von anderen gehört hat, wie gut Sie und Ihre Produkte sind, dann handelt es sich um Auswirkungen einer guten Selbst-PR. Wenn Sie dann noch die Erwartungen des Kunden voll und ganz erfüllen, vielleicht sogar noch übertreffen, dann erst betreiben Sie perfektes Marketing in eigener Sache.
Ganz ähnlich ist es im internen Unternehmensgeschehen: Hier gibt es zahllose Möglichkeiten, die eigene Präsenz entscheidend zu erhöhen. Wenn Sie Ihre Leistungsbereitschaft nach außen ausstrahlen und Ihr Name immer wieder positiv in Erscheinung tritt, wird das auch den relevanten Entscheidungsträgern nicht entgehen. Wenn Sie dann noch im persönlichen Auftreten überzeugen und auch Kollegen oder Mitarbeiter Position für Sie beziehen, werden ihre Erfolgschancen erheblich steigen.
Die Gabe, gute Selbst-PR zu betreiben wird natürlich nicht jedem in die Wiege gelegt aber man kann sie erlernen, indem man sich seiner Stärken bewusst wird. Wissen Sie, was Sie einzigartig macht? Was Sie von anderen unterscheidet? Welche Qualifikationen, welche Erfahrung, welche Charaktereigenschaften und welche geistigen und emotionalen Fähigkeiten Sie auszeichnen? Wenn nicht, dann sollten Sie so schnell wie möglich – eventuell mit Hilfe eines Coaches – Ihre ganz persönlichen Stärken auflisten. Denn erst auf der Basis von Selbstwertgefühl entwickeln sich Ihr Charisma und Ihre Ausstrahlung über die Sie sich erfolgreich nach außen präsentieren können.
Neben Charisma und Ausstrahlung ist natürlich auch das äußere Auftreten von großer Bedeutung. Hierunter sind Stimme, Körpersprache und Kleidung zu verstehen. Sie haben bestimmt schon einmal gehört, dass es nur 7 Sekunden dauert, bis sich Ihr Gegenüber ein Bild über Sie gemacht hat – und dafür stellt er oder sie hauptsächlich auf äußere Kriterien ab.
Wenn auch Sie nicht warten möchten, dass Sie jemand entdeckt, sondern lernen möchten, wie Sie sich selbst ins rechte Licht stellen können, schauen Sie sich doch mal auf www.dozentenscout.de um. Dort werden Sie schnell potenzielle Seminarleiter zum Selbstmarketing ausfindig machen können.
Ein fröhliches Hallo an den Autoren (wer auch immer, diesen
Blödsinn verfasst hat!)
Ich habe selten gesehen, dass jemand dermaßen am Thema bzw. der Ausrichtung seines Textes vorbei geschrieben hat. Was bitte schön, hat dieser Text mit “Best Practice” zu tun? rein gar nichts! Das ist nichts weiter als heiße Luft und oberflächliches Geschwafel. Von einem “Best Practice”-Artikel erwarte ich eine gute Geschichte in der dargestellt wird, wie eine Problem gelöst werden kann. Der Hinweis, dass man auf Dozentenscout eine Coach finden kann, der einem dann schon das Wichtigste in Sachen Selbst-PR beibringen könnte, ist eher eine Frechheit, denn wirklich eine brauchbare Info.
Wenn das Best Practice in Sachen Selbst-PR sein soll, dann möchte ich lieber nicht wissen, wie ein schlechtes Beispiel aussieht!
Agens1
Ein fröhliches Hallo zurück an Mr. oder Mrs. Incognito Agens1,
da hat aber einer schlechte Laune! Hat man Sie zum Lesen gezwungen?
Wir freuen uns wirklich immer über Kritik – gleich welcher Art. Was Sie hier allerdings schreiben hinterlässt nicht gerade den Eindruck, Sie hätten den Durch- oder Weitblick.
1.) Sie haben nicht denn Mumm unter Ihrem Namen aufzutreten!
2.) Sie haben nicht die Fähigkeit eine einzige Seite komplett zu erfassen – sonst hätten Sie den Namen der Autorin erspähen können
3.) Sie regen sich offensichtlich einzig darüber auf, dass die Autorin den DozentenScout erwähnt hat
Sind Sie also der Meinung, dass in einem Artikel keine Produkte erwähnt werden dürfen? Darüber lässt sich diskutieren.
Oder sind Sie der Meinung, dass eine andere Kategorie als Best Practice besser zu dem Artikel gepasst hätte? Dann machen Sie und doch einen Vorschlag und wir nutzen gern diese Kategorie.