Burnout-Syndrom: Risiken und Methoden

23. April 2008 | Von Judith | Kategorie: Top-Thema

Vor allem in der heutigen Zeit haben viele Menschen mit dem Burnout-Syndrom zu kämpfen. Der Begriff selbst wird aus dem Englischen „burn out”, was soviel heißt wie “ausbrennen“, abgeleitet und kann heutzutage in allen gesellschaftlichen Schichten gefunden werden. Das Krankheitsbild reicht von Schlafstörungen, Depressionen bis hin zu starkem Leistungsabfall am Arbeitsplatz welche aufgrund körperlicher und psychischer Belastung ausgelöst werden. Gründe, warum Menschen sich manchmal wie ausgebrannt fühlen, liegen in den immer wachsenden Ansprüchen unserer Gesellschaft. Daher steigt die Anzahl der Diagnosen von Jahr zu Jahr und das Thema rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.


Namhafte Magazine wie Focus oder Manager-Magazin befassen sich ausführlich mit dem Thema, da viele Unternehmen unbewusst eine Menge Geld für krankheitsbedingte Ausfälle ihrer Mitarbeiter bezahlen. Lange Zeit litten die Betroffenen unter der Belastung, da das Krankheitssymptom nicht erkannt bzw. fehldiagnostiziert wurde. Um das Burnout-Syndrom frühzeitig zu erkennen, ist es notwendig, dass Betroffene erste Anzeichen wahrnehmen und Maßnahmen ergriffen werden. Auf der Internetseite http://www.swissburnout.ch/Selbsttest?lang=de kann ein Selbsttest durchgeführt werden, um eine Einschätzung zur eigenen Person zu erhalten.

Wichtig ist es, frühzeitig auf Warnsymptome zu reagieren, welche bereits in der Anfangsphase sichtbar sind. Zum Beispiel können das Arbeiten ohne Erholungsphasen, Verdrängung von Misserfolgen, chronische Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche erste Anzeichen sein. Das Burnout-Syndrom birgt sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber ernsthafte Risiken. Der Mitarbeiter bringt nicht mehr die notwendige Energie und Kraft auf, um seine Arbeit zufriedenstellend zu erledigen. Aufgrund der enormen Belastung ist es möglich, dass der Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum hinweg ausfällt. Dadurch entstehen dem Arbeitgeber hohe Kosten. Fraglich ist allerdings, ob in verschiedensten Fällen nicht auch ein Mitverschulden des Arbeitgebers vorliegt. Der Arbeitgeber muss sich seiner Verantwortung der Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern bewusst sein. Er kann durch verschieden Maßnahmen das Wohlbefinden das Mitarbeiters positiv beeinflussen. Stress am Arbeitsplatz entsteht oft durch permanente Über- oder Unterforderung der Arbeitnehmer. Deswegen sollte der Arbeitgeber einen Tätigkeitsspielraum festlegen, Mitsprachemöglichkeiten einrichten und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten. Weitere Mittel und Wege zur Burnout-prävention findet man unter http://www.stressnostress.ch/d/03-Info/str-03-01.html.

Natürlich gibt es noch weitere Ansatzpunkte, dem Burnout-Syndrom entgegen zu wirken. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Vorbeugung gelegt. Sinnvolles Zeitmanagement, körperliche Fitness und ein Anti-Stress-Programm für den Alltag sind sehr förderlich. Wichtig ist, dass man dem Thema ernsthaft begegnet und Betroffene das nötige Verständnis und professionelle Hilfe erhalten. Das Institut für Burnout und Stressmanagement http://www.ibos.co.at bietet zum Beispiele Seminare zu diesem Thema an.

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