Wirtschaftswachstum durch Gesundheitsförderung im Betrieb
17. April 2008 | Von Anya Rutsche | Kategorie: Best Practice
in Zusammenarbeit mit Jürgen T. Knauf, Unternehmensberater bei SCOPAR HEALTH
Nach B2C und B2B folgt nun H2B: Health2Business. Experten auf diesem Gebiet sehen in einem ganzheitlichen und integrierten Gesundheitsmanagement in Unternehmen künftig „den“ Wettbewerbsvorteil.
Um erfolgreich zu sein, geben Unternehmen Unsummen für neue Strategien, stetige Optimierungen der Strukturen und Abläufe und vor allem für die Krankheit ihrer Mitarbeiter aus, anstelle einen Bruchteil davon in deren Gesundheit zu investieren.
Die Gesundheit der Mitarbeiter und Führungskräfte ist ein entscheidender Motor für das wirtschaftliche Wachstum eines Unternehmens. Es ist jedoch eine traurige Tatsache, dass durch Krankheiten, Demotivation,
innere Kündigung, schlechtes Betriebsklima, Mobbing etc. der Wirtschaft Milliarden Euro verloren gehen. Zum einen durch eine verminderte Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter und zum anderen durch eine Zunahme der Arbeitsunfähigkeitstage. Studien sprechen von bis zu 50% der Personalkosten, die durch diese Symptome „brach“ liegen.
Der steigende Leistungsdruck, die neuen Informationsmedien, eine permanente Erreichbarkeit, die wachsende Flexibilisierung sowie wirtschaftliche Krisen und die daraus resultierende Arbeitsplatz-Unsicherheit in einer globalisierten Welt tragen dazu bei, dass H2B immer wichtiger wird. Nicht selten kommt es durch Überforderung am Arbeitsplatz zum Burnout. Doch selten wird dagegen etwas getan. Dabei gibt es eine Menge Möglichkeiten für Unternehmen, um seine Mitarbeiter vor einer beruflichen Erschöpfung zu bewahren.
Jürgen T. Knauf von der Unternehmensberatung SCOPAR HEALTH setzt hier mit einem ganzheitlichen und integrierten Gesundheitsmanagement an. Das ganzheitliche Gesundheitsmanagement bezieht sich hierbei auf das „gesund“ machen von Körper (Physis über Bewegung, Ernährung), Geist (Wissen, Verstand) und Seele (Psyche, Motivation, Engagement) der Mitarbeiter UND des Unternehmens. Integriertes Gesundheitsmanagement bedeutet hingegen, eine enge Kommunikation und Abstimmung aller Maßnahmen von Personalabteilung (Fort- und Weiterbildung), Betriebsarzt, rund um die Ernährung (Kantine, Kiosk, Seminare etc.) und Bewegung (Betriebssportverein, Zusatzangebote wie Yoga, Laufgruppen, Massagen etc.), Führungskräfteentwicklung, Teambuilding, Incentives, Motivation, Stichwort Leadership untereinander bis hin zum Wissensmanagement und der Organisationsentwicklung mit den Themen Strukturen, Prozesse und vor allem Unternehmenskultur und Betriebsklima.
SCOPAR HEALTH unterstützt Unternehmen darin, ein ganzheitliches und integriertes Gesundheitssystem zu implementieren, um die brach liegenden Potentiale zu nutzen und sich klare Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Interessant dabei ist, dass das Aufwand-Nutzen-Verhältnis um ein Vielfaches besser ist, als bei den üblichen Optimierungsmaßnahmen, die die Unternehmen permanent betreiben.
Mehr zum Thema unter: www.health2business.de