Karriere mit Lehre
20. June 2007 | Von Miriam Godau | Kategorie: Berufsbildung, Miriam meintTalentierte junge Fachkräfte, die sich für eine “Karriere mit Lehre” entscheiden, sollen mehr Stipendien erhalten.
“Wir wollen, dass ein Prozent aller Absolventinnen und Absolventen eines Ausbildungsjahrgangs ein Stipendium erhält. Dafür werden wir zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen”, sagte Annette Schavan am Dienstag in Berlin.
Das bedeutet mehr als 5.000 Neustipendiatinnen und Neustipendiaten pro Jahr. Im Jahr 2006 haben 4.500 junge Leute eine Stipendienzusage erhalten. Damit wurden über 0,8 Prozent eines Ausbildungsjahrgangs in das Stipendienprogramm aufgenommen.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Begabtenförderung für berufliche Bildung erhalten maximal drei Jahre lang Zuschüsse von jährlich bis zu 1.700 Euro für ihre Weiterbildung. Damit können sie nach eigener Wahl fachbezogene, fachübergreifende oder persönlichkeitsbildende Maßnahmen finanzieren.
Wie effektiv diese Förderung ist, belegt eine regelmäßig im Auftrag des BMBF durchgeführte Effizienzuntersuchung. Sie ergibt, dass neun von zehn Geförderten sich durch die Weiterbildungen in ihrer beruflichen Tätigkeit oder Position verbessert haben.
Mir stellt sich die Frage, ob diese minimale Erhöhung der Förderung tatsächlich eine sichtbare Verbesserung bewirken kann.
ich finde es sehr gut, dass auch beruflich begabte junge Leute
eine Förderung erhalten und nicht nur Studenten.
Es gibt bestimmt viele “nur beruflich Ausgebildete” die ebenso
intelligent sind wie mancher Studierte.
Habe manchmal den Eindruck, dass die Menschen die eine gehobene berufliche Ausbildung haben besser im Leben stehen,
wie z.B. mancher “Lehrer oder Professor”, Die letztgenannten
stellen sich oftmals im Umgang mit informationstechnischen
Instrumenten an als ob sie vom letzten Jahrhundert wären.
Gerade diese Personengruppe “ruht sich oftmals auf dem einmal
studierten aus” (trifft bestimmt nicht auf jeden zu aber auf sehr viele).
Deshalb sehen sie es auch nicht gerne wenn beruflich gebildete
den Titel Bachelor professinal benutzen dürfen, weil sie Angst haben
dass ihr Titel daduch in Gefahr ist bzw. weniger Ansehen hat. Ich finde auch dass gerade junge Leute die begabt sind alle Möglichkeiten ausschöpfen sollten um sich weiterzubilden.
Es ist grausam wenn ein junger Mensch der sich etwas später entwickelt hat beruflich ausgebremst wird nur weil ihm vielleicht ein
Schulabschluß fehlt. Am Ende zählt doch die Leistung oder?
Baden-Württemberg ist immer sehr zögerlich mich Veränderungen
Freue mich sehr für meine Tochter die nach ihrer Ausbildung zur
Kauffrau für Bürokommunikation ein Stipendium bekommen hat
und nun eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt macht.
Das bedeutet neben einer 40 Std. Woche noch mindestens 12
Std. die Woche lernen, welcher Student hat so einen Stress
man bedenke nur die vielen studienfreien Zeiten.
In diesem Sinne hoffe ich das unsere Regierung alles tut um das
Image der beruflichen Bildung zu stärken. Der Bachelor professional
wäre da schon ein Schritt in die richtige, gerechte Richtung.
mfg
Karin Treu