Technologie, Talente und Toleranz
5. June 2007 | Von Miriam Godau | Kategorie: Literaturtipp
Der amerikanische Ökonom Richard Florida, Professor an der Georg Mason University in Nord-Virginia, hat gemeinsam mit Irene Tinagli den Aufsatz “Technologie, Talente und Toleranz” verfasst.
„Technologie“ steht für gute Universitäten und Forschungsinstitute. „Talent“ für einen hohen Bildungsstand und „Toleranz“ für ein liberales gesellschaftliches Klima und eine mutige Einwanderungspolitik.
Diese drei T sind nach Auffassung der Autoren wichtig, weil die Faktoren dafür sorgen, dass kreative Leute angelockt werden, die für die Gründung von Unternehmen sowie für Standortentscheidungen von Zukunftsbranchen maßgeblich sind. Über 80 Prozent der neuen Arbeitsplätze werden dabei nicht von großen Konzernen, sondern von kleinen aufstrebenden Firmen geschaffen.
Im Aufsatz stellen die Autoren einen europäischen “Talent-Index” vor, bei dem Deutschland mit Irland, Dänemark und Spanien das Mittelfeld bildet.
Hier finden Sie den 2006 erschienenen Aufsatz “Technologie, Talente und Toleranz” von Richard Florida und Irene Tinagli
Quelle: Perspektive21
[...] Florida wurde mit seinem Konzept der kreativen Klasse weltberühmt. Sein Werk “The Rise of the Creative Class” wurde 2002 ein Bestseller. Weltweit diskutiert wird sein Aufsatz Technologie, Talente und Toleranz. [...]